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zu letzt aktualisiert

25.10.2006 01:08

Pfingstlager 2004 in Brexbachtal

 

Es wird langsam Tradition, dass die Pfadfinder zu Pfingsten in ein Zeltlager fahren. Dieses Jahr ging es ins Brexbachtal, welches zwischen Neuwied und Koblenz liegt. Am Donnerstag vor Pfingsten wurde alles, was mit ins Lager gehen sollte, auf PKW-Anhänger verladen. Endlich war es so weit! Am Pfadfinderheim wurde sich am Freitag um 14 Uhr getroffen, letzte Besprechung und dann ging es schon los mit der ersten Gruppe. Am Pfadfinder – Zeltplatz Brexbachtal angekommen, wurden als erstes die Zelte aufgebaut und die Eltern, die mitgefahren waren, durften mit helfen. Abends, als auch die Nachzügler eingetroffen waren, wurde gegrillt. Einige Wölflinge sind mit den Jungpfadfindern auf Entdeckunksuche gegangen. Wieland und Daniela weihten die Wölflinge noch abends in ihr Programm ein: „Harry Potter“!! Begeisterung brach bei den Wölflingen aus. Die Wölflinge und Jungpfadfinder hatten sich noch einiges zu erzählen als sie in ihren Zelten zur Nachtruhe einkehrten. Wir Leiter verbrachten noch einige Zeit mit den Eltern am Lagerfeuer bevor sich alle zurück zogen um zu schlafen. Am nächsten Morgen gingen die Wölflinge zum Römerturm, dazu ging es sehr steil einen Weg hinauf durch den Wald. Oben angekommen bereitete Wieland alles vor, um gesichert den Turm zu beklettern. Zur gleichen Zeit gingen die Jungpfadfinder auf Entdeckungsreise in den Wald, über Bäche, Brücken und stillgelegte Eisenbahn –schienen. Die Richtung in der wir uns bewegten wurde über die Sonne, Moos an Bäumen und einen Kompass festgestellt. Zum Mittagessen trafen sich alle wieder im Lager. Nun wurde gegessen und entspannt!! Danach gingen die Jungpfadfinder zum Römerturm und die Wölflinge machten ihr Programm mit „Harry Potter“ weiter. Abends gingen die Jungpfadfinder, Eltern und Leiter zu einem großen Platz im Lager, wo sich viele Gruppen trafen um die Geschichte vom Brexbachtal zu hören. Gruselig war die Geschichte, und es war gut, dass die Wölflinge nicht mitgegangen waren. Den restlichen Abend verbrachten wir am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang. Sonntags  morgens nach dem Frühstück wurde der Wald von den Wölflingen unsicher gemacht und der Stein der Weisen gesucht. Die Jungpfadfinder bauten in der Zwischenzeit mit Harald und Ralf eine Brücke über den Bach, der direkt hinter unseren Zelten floss, so dass alle den Bach trockenen Fußes überqueren konnten. Dazu brauchten sie nur zwei Bäume und ein dickes langes Seil. Um über die Brücke zu gehen  benötigte man schon etwas Mut, doch alle haben es geschafft. Nun musste noch die Schatzkiste am anderen Ufer versteckt werden, so dass die Wölflinge die Brücke auch überqueren mussten um den Schatz zu finden, und sie schafften es auch alle. Nach dieser Aktion wurde im Anschluss noch ein Kreuz aus dicken Ästen gefertigt, wo sich rausstellte, dass Knotenkunde sehr vorteilhaft sein kann. Nach dem Mittagessen konnten wir Pfr. Charles Cervigne (Charly) in unserem Kreise begrüßen. Später wurde gemeinsam  ein Gottesdienst gestaltet. Mit Gesang und Gebeten feierten wir, dann wurde aus zwei Streichhölzern und einem Wollfaden ein Kreuz  als Glaubenssymbol für jeden gemacht. Später verabschiedeten wir Charly, der wieder nachhause fuhr.  Jetzt ließen wir den Tag langsam ausklingen, mit dem Gefühl schon vieles erlebt zu haben in den paar Tagen. Leider fing es am Abend an zu regnen und die Kinder verzogen sich in ihre Zelte. Es regnete die ganze Nacht leicht dahin, doch am nächsten Morgen war alles vorbei und die Sonne begrüßte uns. Unsere Zelte wurden zwar nicht richtig trocken, aber abbauen mussten wir sie doch (am Nachmittag), denn es war ja schon Pfingstmontag: der Abreisetag. Alles einpacken und auf den PKW – Anhängern verstauen, den Platz mit der Schnipseljagd reinigen und die Heimreise antreten. Das lange Wochenende war wirklich gelungen. Danke an den Vorstand und an alle Elternteile, die uns unterstützt haben.

 
                                            
       
 
       

 

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