|
Es wird langsam
Tradition, dass die Pfadfinder zu Pfingsten in ein Zeltlager fahren.
Dieses Jahr ging es ins Brexbachtal, welches zwischen Neuwied und Koblenz
liegt. Am Donnerstag vor Pfingsten wurde alles, was mit ins Lager gehen
sollte, auf PKW-Anhänger verladen. Endlich war es so weit! Am
Pfadfinderheim wurde sich am Freitag um 14 Uhr getroffen, letzte
Besprechung und dann ging es schon los mit der ersten Gruppe. Am
Pfadfinder – Zeltplatz Brexbachtal angekommen, wurden als erstes die Zelte
aufgebaut und die Eltern, die mitgefahren waren, durften mit helfen.
Abends, als auch die Nachzügler eingetroffen waren, wurde gegrillt. Einige
Wölflinge sind mit den Jungpfadfindern auf Entdeckunksuche gegangen.
Wieland und Daniela weihten die Wölflinge noch abends in ihr Programm ein:
„Harry Potter“!! Begeisterung brach bei den Wölflingen aus. Die Wölflinge
und Jungpfadfinder hatten sich noch einiges zu erzählen als sie in ihren
Zelten zur Nachtruhe einkehrten. Wir Leiter verbrachten noch einige Zeit
mit den Eltern am Lagerfeuer bevor sich alle zurück zogen um zu schlafen.
Am nächsten Morgen gingen die Wölflinge zum Römerturm, dazu ging es sehr
steil einen Weg hinauf durch den Wald. Oben angekommen bereitete Wieland
alles vor, um gesichert den Turm zu beklettern. Zur gleichen Zeit gingen
die Jungpfadfinder auf Entdeckungsreise in den Wald, über Bäche, Brücken
und stillgelegte Eisenbahn –schienen. Die Richtung in der wir uns bewegten
wurde über die Sonne, Moos an Bäumen und einen Kompass festgestellt. Zum
Mittagessen trafen sich alle wieder im Lager. Nun wurde gegessen und
entspannt!! Danach gingen die Jungpfadfinder zum Römerturm und die
Wölflinge machten ihr Programm mit „Harry Potter“ weiter. Abends gingen
die Jungpfadfinder, Eltern und Leiter zu einem großen Platz im Lager, wo
sich viele Gruppen trafen um die Geschichte vom Brexbachtal zu hören.
Gruselig war die Geschichte, und es war gut, dass die Wölflinge nicht
mitgegangen waren. Den restlichen Abend verbrachten wir am Lagerfeuer mit
Gitarre und Gesang. Sonntags morgens nach dem Frühstück wurde der Wald
von den Wölflingen unsicher gemacht und der Stein der Weisen gesucht. Die
Jungpfadfinder bauten in der Zwischenzeit mit Harald und Ralf eine Brücke
über den Bach, der direkt hinter unseren Zelten floss, so dass alle den
Bach trockenen Fußes überqueren konnten. Dazu brauchten sie nur zwei Bäume
und ein dickes langes Seil. Um über die Brücke zu gehen benötigte man
schon etwas Mut, doch alle haben es geschafft. Nun musste noch die
Schatzkiste am anderen Ufer versteckt werden, so dass die Wölflinge die
Brücke auch überqueren mussten um den Schatz zu finden, und sie schafften
es auch alle. Nach dieser Aktion wurde im Anschluss noch ein Kreuz aus
dicken Ästen gefertigt, wo sich rausstellte, dass Knotenkunde sehr
vorteilhaft sein kann. Nach dem Mittagessen konnten wir Pfr. Charles
Cervigne (Charly) in unserem Kreise begrüßen. Später wurde gemeinsam ein
Gottesdienst gestaltet. Mit Gesang und Gebeten feierten wir, dann wurde
aus zwei Streichhölzern und einem Wollfaden ein Kreuz als Glaubenssymbol
für jeden gemacht. Später verabschiedeten wir Charly, der wieder nachhause
fuhr. Jetzt ließen wir den Tag langsam ausklingen, mit dem Gefühl schon
vieles erlebt zu haben in den paar Tagen. Leider fing es am Abend an zu
regnen und die Kinder verzogen sich in ihre Zelte. Es regnete die ganze
Nacht leicht dahin, doch am nächsten Morgen war alles vorbei und die Sonne
begrüßte uns. Unsere Zelte wurden zwar nicht richtig trocken, aber abbauen
mussten wir sie doch (am Nachmittag), denn es war ja schon Pfingstmontag:
der Abreisetag. Alles einpacken und auf den PKW – Anhängern verstauen, den
Platz mit der Schnipseljagd reinigen und die Heimreise antreten. Das lange
Wochenende war wirklich gelungen. Danke an den Vorstand und an alle
Elternteile, die uns unterstützt haben. |
|